18. Januar 2010 um 00:00
iBOOD

Belkin PureAV Isolator Heimkino-Überspannungsschutz

Sind Sie gespannt auf Ihren nächsten Heimkino-Abend? Der Belkin PureAV Isolator Heimkino-Überspannungsschutz sorgt dafür, dass Sie sich noch lange an Ihrem technischen Equipment erfreuen können. Die clevere Power-Filter-Technologie (PFT) filtert Leitungsrauschen auf höchstem Niveau und sorgt für einwandfreie Stromversorgung. Störungen und Rauschen in der Stromversorgung treten häufiger auf, als Sie denken und beeinflussen die Qualität von Audio- und Videogeräten auch im High-End-Bereich. Das kann so weit führen, dass es sich negativ in der Lebensdauer Ihrer Geräte niederschlägt. Hochfrequenzstörungen durch Haushaltsgeräte, fluoreszierende Lichtquellen und digitale Komponenten wie DVD- und CD-Playern werden mit diesem Überspannungsschutz herausgefiltert. Der Belkin PureAV Isolator Heimkino-Überspannungsschutz reguliert Spannungsspitzen im Netzwerk durch Reduzierung oder Blocken der an Ihre Endgeräte weitergegebenen Spannung und unterdrückt Knacken und Rauschen auf Ihren Lautsprechern sowie Schnee und andere Bildstörungen. Der Belkin PureAV Isolator Heimkino-Überspannungsschutz bietet Schutz vor Störungen bei Koaxial- und Antennenkabeln, Modem-, Fax- und Telefonleitungsschutz. Schädliche Störungen und Spannungsschwankungen werden einfach herausgefiltert. An die Steckdosen können Sie bedenkenlos all Ihre Heimkino-Geräte anschließen. Lehnen Sie sich zurück und entspannen Sie sich! Der Belkin PureAV Isolator Heimkino-Überspannungsschutz sorgt für den Rest!
  • Marke: Belkin
  • Typ: PureAV F9G823YY3M Isolator Heimkino-Überspannungsschutz
  • Ideal für empfindliche AV-Geräte wie Heimkinosysteme, digitale Satellitensysteme, ADSL/Breitband
  • 8er-Steckdosenverteiler mit Überspannungsschutz
  • Datenleitungsschutz gegen Spannungsspitzen für Telefon, Fax, Modem, Coax, Antenne
  • Unlimited Connected Equipment Warranty
  • Hochwertiges Energiemanagement schützt vor Überspannungsschäden beispielsweise bei Blitzeinschlägen
  • Schutz vor Stromschwankungen und Spannungsspitzen: Verringert Bild- und Tonstörungen Ihrer AV-Geräte, Verlängert das Leben Ihrer Endgeräte
  • Power-Filter-Technologie (PFT) verhindert AC und EMI/RFI Stromstörungen
  • Nennenergie: 3.762 Joules
  • Diagnose- / Indikator-Leuchten
  • Nur für den Gebrauch mit Erdung geeignet
  • Speisekabel: 3 Meter
  • Stabiles Metallgehäuse
  • Maße (H x B x T): 44.1 x 25.9 x 11.9 cm
  • Gewicht: 2.5 kg
  • Lebenslange Herstellergarantie (wenn korrekt geerdet)
18. Januar 2010 um 08:01
Renate Fuchs als Ratefuchs User

“verhindert AC und EMI/RFI Stromstörungen” WATT datt denn???

18. Januar 2010 um 08:43
Pengamok User

hi
geräte solcher art sind m.M.n. SEHR sinnvoll. habe ein teureres speziell für hifi-anlagen (aus dem hifi-laden) im wohnzimmer. dort hängen tv, hifi etc dran. habe eine ähnliche steckdosenleiste (etwas günstiger)  im pc-zimmer. dort hängen (wie zu erwarten) pc etc dran. ich kann solche geräte nur wärmtens empfehlen, wenn es man seinen lieblingen etwas gutes tun will.
das ist meine persönliche erfahrung aufgrund meiner jahrelangen user-erfahrung.

das belkin-teil macht nen super eindruck. es ist eine etablierte firma, will sagen: man kennt sie. wenn ich keine leisten hätte, könnte ich sicher in versuchung kommen. es gibt noch ähnliche geräte in jedem guten baumarkt. etwas günstiger, ob besser weiss ich nicht.
auf JEDEn fall besser als jede andere popelige billigsteckleiste.

(auch meine pers. meinung) :)

mfg

18. Januar 2010 um 09:01
Goldelse 83 User

Ich habe auch bereits diesen Überspannungsschutz. Die Verminderung von Störungen funktioniert tadellos. Man kann auf jeden Fall auf dem Fernseher den Unterschied sehen, als wenn man es nicht angeschlossen hat.

18. Januar 2010 um 09:07
Honeybunny User

Klingt vielversprechend

18. Januar 2010 um 09:28
guellegure User

Wieso befürchte ich, dass Karl Napp recht hat?

Geiler Name übrigens, hat meine Oma früher immer benutzt…wenn ich den gebrauche, schauen mich die Leute immer an, als käme ich vom Mond.

*Edit Moderator: Womit recht? Mit den Blitzeinschlägen schon mal nicht. ;) Viele Grüße, Anna*

18. Januar 2010 um 10:17
MaikJ User

Guten Tag !

 

Könnt einige Herrschaften hier einfach mal das dämliche gespamme unterlassen wenn Ihnen das Produkt nicht gefällt. DAS INTERESSIERT FÜR GEWÖHNLICH KEINE SAU !!!

Weclche Störeinflüsse mein Stromnetzt hat, konnte ich beim Versuch das Internet über die Steckdose laufen zu lassen leider gut erkennen.

Deshalb werde ich mein Equipment ( jenseits 4000,- Euro )  jetzt mal hinter dieses Teiul hängen, der Preis ist auch top.

Ich hoffe das die Leistungsaufnahme meines Subwoofers nicht drunter leidet.

 

 

 

 

18. Januar 2010 um 10:52
Anna (Admin) User

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18. Januar 2010 um 10:52
Seinfeld User

Hallo,

habe das Produkt und bin sehr zufrieden. Für den Preis kann man nichts verkehrt machen. Eine änliche von Monster kostet 5 mal mehr. Ist jedenfall besser als eine Stromschutzleiste vom Discounter. Und man das Sat-Kabel direkt an der Leiset anschliessen. Übrigens ist auch eine Versicherung dabei, falls doch etwas durch Stromschwankungen kaputt gehen sollte

18. Januar 2010 um 11:02
Amicus70 User

Den Mehrwert einer solchen Leiste vermag ich nicht zu erkennen. Ich schließe schon seit Jahren meine Hifi-Gerätschaften, Fernseher und PC an eine stinknormale Steckdosenleiste. Und: Es funktioniert. Und es ist kein “Taiwan-Billigschrott” (‘tschuldigung, falls ich jemanden zu nahe getreten sein sollte), den ich da anschließe. Entweder wir haben keine Stromschwangungen, meine Geräte sind so gut, dass sie damit umgehen können (denn das erwarte ich von teuren Teilen) oder das ist wieder nur ein Hype.

*Edit Moderator: Es entfernt Störungen und stellt sicher dass angeschlossene Geräte konstant Energie bekommen. Außerdem (auch ein Grund für das Belkin-Gerät und gegen “Billigleisten”) sind alle angeschlossenen Geräte versichert, wenn die Belkin-Leiste ordnungsgemäß geerdet ist. *


18. Januar 2010 um 11:24
biiliig User

passt das da rein?
*narumol off*

naja, ich bin mit meinen normalen Leisten auch sehr zufrieden…
Vielleicht ist das hier ja nur die Ruhe vor dem großen Sturm und man soll sich für die Hunt schon mit mehr Strom-Steckplätzen ausrüsten?!…

18. Januar 2010 um 12:15
homer2.0 User

Bin auch etwas skeptisch mit der Lobhudelei auf Belkin Produkte.

Der Hersteller kommt aus einem Land in dem 110V Wechselspannung herrscht. Skepsis macht sich breit. Vor allem, wenn ich schaue, was meine Geschäftspartner aus Taiwan teilweise für nen Müll liefern fürs hiesige Stromnetz. *narph*

Der Hauptgrund, warum ich von diesem Gerät aber absehe ist, dass in keinster Weise angegeben wird, für wieviel Watt es ausgelegt ist.

Der zweite Grund ist, dass im High-End Bereich diese Geräte das 10fache kosten und 15kg schwer sind. Ich denke im großen und Ganzen ist es ein Überspannungsschutz – den gibts aber für 3,95 beim Baumarkt oder ist in der Master-Slave Steckdosenleiste für den PC schon integriert.

*Edit Moderator: 3680 Watt sind zulässig und es ist für 220V geeignet. *

18. Januar 2010 um 13:02
TheVirus User

@homer2.0
naja, da steht doch die “Nennenergie: 3.762 Joules”.. bzw. woanders hab ich gelesen “Nennspitzenstrom  

3762 Joules”.
Jetzt noch Joul in Watt umrechnen, dann sinds wahrs. 3762 watt (bzw. Watt-Sekunde, also was gerade verbraucht wird)??? oder ist die umrechnung falsch?

*Edit Moderator: 3680 Watt sind zulässig. *

18. Januar 2010 um 13:06
unidentified User

Habe nicht alles durchgelesen, aber mir scheint dies ist ein klasse Angebot (wenn mann noch keine Leiste hat). Filter bringen nicht in allen AV / HIFI Anlagen etwas, und für dicke Endstufen braucht es sicherlich ein größeres Netzteil. Fakt ist, in unserem Stromnetz treibt sich alle s herum an Strömungen, Schwankungen, Digitalen Informationen usw. Ausserdem ist das Gehäuse aus Metall und die Steckdosen sinnvoll angeordnet.
I take twooooo…

18. Januar 2010 um 13:40
homer2.0 User

@TheVirus

Was da unter Nennenergie steht führt mich in die Irre: ich denke, dass der Energieverbrauch mit Joules angegeben wurde.
Ergänzung:
36.000.000 Joules = 1 kW/h (1000 W/h) Bin kein Elektrotechniker, aber ich fürchte, dass 1 Joules nicht gleichbedeutend 1 Watt ist.

Frage an Anna: wieviel Watt(nenn) und Watt(max) können nun mit dem Ding parallel betrieben werden?


*Edit Moderator: 3680 Watt sind zulässig. *

18. Januar 2010 um 15:36
Wu User

Als Überspannungsschutz mag die Leiste geeignet sein. Die Kompensation von Spannungsschwankungen ist aber nicht zu erwarten, dafür braucht man eine Neugenerierung des Netzstroms, nicht nur Passivfilter. Ist aber für vernünftig konstruierte Geräte genauso wenig notwendig wie vorgeschaltete Entstörfilter, weil dies deren Netzteile leisten. Aber zumindest schadet das Teil nicht und der runtergesetzte Preis ist ok ;-)

18. Januar 2010 um 16:06
Kartoffelkopf User

Ahoi Unwissende,

warum sollte ein Otto-Normalverbraucher auch wissen, wie die Energieversorgung bei uns ausschaut, bzw. was sog. Spannungsspitzen sind und was soll zB. die Angabe der Nennenergie mit 3762 Joules?! … Damit kann doch kaum wer was anfangen…

Also um ein wenig Licht in’s Dunkle zu bringen:

1. Die Nennleistung:
————————
Die Einheit Joule bezeichnet eine bestimmte Arbeit multipliziert mit der Zeit, in der sie verrichtet wird. Arbeit trägt die physikalische Einheit Watt [W] und die Zeit wird in Sekunden [s] angegben, somit entspricht 1 Joule = 1 Ws (= 1 Nm Drehmoment). Oder anders ausgedrückt, bei den angegeben 3762 Joules kann ich also so viele Gerätschaften betreiben, wenn dessen Leistung in Summe nicht 3762 Watt in einer Sekunde überschreiten. Die Einheit Joule wird i.d.R. oft bei Berechnungen mit Wärmeenergie genutzt, weniger bei elektrischer Energie, wo die Einheiten [Ws] oder [kWh] mehr Anwendung findet.

2. Spannungsspitzen:
————————–
Tatsache ist, dass wir im Mittel eine sinusförmige Wechselspannung von 230 VAC von den Stromversorgern zur Verfügung gestellt bekommen. Welche Leistung hier betrieben werden darf hängt unter anderem von den Zuleitungen (Zustand, Absicherung, Querschnitt, etc.) ab. Wenn man die Möglichkeit hat mit einem Oszilloskop, welches gar nicht mal schnell sein muss (350 MHz reichen völlig), dann kann man sich ja mal das Wechselspannungssignal anschauen, welches bereitgestellt wird. Hier lassen sich teilweise sogar Spannungsspitzen ausmachen, die 600 V Peak erreichen, was viele Ursachen haben kann, wie “Schalterprellen” bei Lichtschaltern, die betätigt werden oder dem Ein- Ausschalten leistungshungriger Geräte mit schlechten Netzteilen… gibt viele Ursachen… Das Spannungssignal jedenfalls ist sehr verrauscht, bzw. unsauber!

Dieses Rauschen kann die Leiste garantiert auch nicht unterdrücken (100% geht physikalisch eh nicht ;-) siehe “Weißes Rauschen”), aber was sehr hilfreich ist, dass die Spannungsspitzen nicht mehr 600 V Peak erreichen werden, sondern vielleicht nur noch 240-260 V Peak… und das wirkt sich in der Tat positiv auf die Lebensdauer aus… allerdings sollten wirklich gute Geräte, für die es sich lohnt einen Schutz anzuschaffen schon ein sehr gutes Netzzeil integriert haben, so dass zusätzlich keines nötig ist…

Wichtiger wäre hier ein “Unterspannungsschutz”, da bei abfallender Spannung natürlich der Strom größer wird, um die Leistung bereitstellten zu können… auch treten teilweise sogar über längere Zeiträume hinweg die gerade noch zulässigen Werte von +/- 10% bei 230VAC auf, heißt also auch 207 – 210 VAC werden nur bereit gestellt. Wird ein Gerät länger auf diesem Netz betrieben kann das negative Auswirkungen auf die Lebensdauer haben, da der Strom porportional erhöht ist, was die Bauteile stärker beansprucht. Ein “Unterspannungsschutz” allerdings wäre wieder ein extra Netzteil mit hoher Kapazität,  um Energie zu “speichern” und diese neu aufzubereiten, ein einfacher passiver Netzfilter reicht hier nicht aus.

Fazit: Wirklich gute Geräte (rede hier zB von HighEnd HiFi usw.) brauchen sowas i.d.R. nicht, allerdings schaden kann’s auch nicht, wenn man gar keinen Übersapnnungsschutz hat… Für den Preis ist das Passivfilter ok, wenn er soweit funktioniert, wie man sich das von einem Filter wünscht ;-)

Hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen :-)

18. Januar 2010 um 17:04
thetodd User

“passt das da rein? *narumol off*”

Hahaha! =)

18. Januar 2010 um 17:55
Wu User

“Wirklich gute Geräte (rede hier zB von HighEnd HiFi usw.) brauchen sowas i.d.R. nicht”

Tja, und eigentlich nur in dieser Branche wird den Leuten von Zeitschriften, Händlern und Zubehör-Herstellern eingeredet, das man sowas unbedingt braucht. ;-)

18. Januar 2010 um 19:53
Kartoffelkopf User

@Wu

…k.A. wie du HighEnd definierst, für mich bedeutet dies, dass Geld zwar auch wichtig ist, aber nur eine untergeordnete Rolle spielt, ehr steht die Kompromisslosigkeit im Vordergrund…
Ich kann hauptsächlich nur für den HiFi Bereich sprechen, da ich mich seit meinem Studium schon auf audiophile Art und Weise mit dem Thema beschäftige. Beruflich habe ich zudem mit der Entwicklung von Verstärkern zu tun, nur (leider) noch nicht im Bereich der Audioakustik. Und ich habe ehrlich gesagt bei HighEnd Produkten, so wie ich zumindest HighEnd definiere noch nie mitbekommen, dass hier ein zusätzlicher externer Schutz empfohlen wurde/wird oder gar unbedingt notwendig ist… PS: HighEnd ist jetzt nicht ab zu MediaMarkt und mal eben einen Magnat-Verstärker und BumBum Bose-Lautsprecher gekauft… :-) Hier zähle ich ehr die Flaggschiffe von Accuphase, Marantz oder MarkLevinson dazu, welches Marken für wirklich gute Verstärker sind, die eigentlich nicht in den riesen Elektronikmärkten verkauft werden, sondern eben nur in entsprechenden Fachgeschäften mit Kompetenz! Und hier gibt es keinen “Schuhcreme nach dem Schuhkauf bei Deichmann Spruch” nach dem Motto: “Brauchen sie noch einen Überspannungsschutz dazu?!” ;-)

Falls du ein Beispiel nennen könntest wäre ich dankbar.

18. Januar 2010 um 20:20
spacehero25 User

Schade, dass zu diesem Gerät die Angaben fehlen, welche Spitzenwerte für Spannung (Volt) und Stromstärke (A) damit abgefangen werden können. Auf der deutschen Herstellerseite ist dieses Gerät nicht gelistet, vergleichbare Überspannungsschutzleisten sind aber gerade bezüglich dieser Angaben in verschiedene Leistungsklassen unterteilt.

http://www.belkin.com/de/powersolutions/products/

.

18. Januar 2010 um 20:35
krebsi13 User

@MaikJ warum bist du denn dann der meinung, dass sich irgendjemand für dein stromnetz oder deinen subwoofer interessiert? das hat mit der qualität des produktes nichts zu tun und ist ebenfalls spam. also fass dir an deine eigene nase und halte dich zurück.

übrigens: ich habe die nasa-klorolle schon – war aber scheißteuer!!!

18. Januar 2010 um 22:39
Juliano User

@Kartoffelkopf

Vielen Dank für diesen SUPER-Beitrag!!!

Eine Frage hätte ich an den “Spannungsspezialisten”: wie verhält es sich, wenn ich vor meine Server und TK-Anlage eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) geschaltet habe. Spannungsspitzen dürften damit doch komplett weggefiltert sein. Was aber ist mit “Unterspannung”?

19. Januar 2010 um 13:05
Kartoffelkopf User

@ Juliano

eine “USV” sollte i.d.R. genau dieses Problem beheben, also eine Unterspannung vermeiden, da hier unter anderem durch Converter und Pufferkapazitäten sicher gestellt wird, dass die Ausgangsspannung, sowie die angegebene Nennleistung bereit gestellt wird. “USVs” haben den Vorteil, dass diese üblicher weise einen wesentlich größeren Toleranzbereich aufweisen bei der Eingangsspannung, heißt die arbeiten auch noch, wenn die Eingangsspannung unter den vorgegeben Werten von +/- 10% bei 230 VAC liegt. Normaler weise kann man bei einer brauchbaren “USV” den Trigger einstellen, also den Wert, ab welcher Amplitude der Eingang freischalten soll und nun der Verbraucher ausschließlich aus der gespeicherten Kapazität versorgt wird. Hierfür schau doch einfach mal in den Kenndaten nach, an welcher Eingangsspannung das Gerät betrieben werden darf und welche Nennlast dann wie lange nach Abfall der Eingangsspannung noch versorgt werden kann.

USVs sind normaler weise auch mit einem sog. Blitzschutz ausgerüstet und sie sollten auch nicht dazu dienen lange noch weiterarbeiten zu können, sondern lediglich um das gesamte System in Ruhe runterfahren zu können ohne, dass Serverkonfigurationen o.ä. anschließend wieder neu eingerichtet werden müssen.
Du musst also nachschaun, bzw. mal nachmessen, um die Gesamtlast deiner angeschlossenen Geräte zu ermitteln. Dann die Daten der USV dagegen rechnen und schon weißt du, wie lange du im Ernstfall noch Zeit hättest um dein System runterzufahren. Ich habe mich da mal grob verschätzt und meinte, dass 10min schon reichen werden, aber nix war’s ;-) Würde pro Server 7-10 min einplanen (die man ja eigentlich auch simultan runterfahren kann… also gesamt 7-10 min für die Server) + nochmal 5 min für andere Geräte + 5 min Sicherheit … also 20min sollte die USV schon bringen, dann geht jedenfalls nix schief :-)

Um deine Frag nochmal in kurz zu beantworten (schweife irgendwie immer gerne ab :-) ) :
Ja, gegen Unterspannung sollten USVs bis zu einem bestimmten Wert, der i.d.R. niedriger, als die vorgegebene Toleranz der Versorgungsspannung sein darf auch “schützen”, da sie die Spannung wieder hoch transformieren und selbst den höheren Strom auf Grund der abfallenden Eingangsspannung ganz gut vertragen… ab dem eingestellten Wert, wenn die Stromstärke eingangsseitig überschritten wird gibt es ein Signal und man sollte zusehen, dass man das System, welches versorgt wird runterfährt.

Hoffe ich konnte helfen, Grüße

19. Januar 2010 um 13:39
Wu User

@Kartoffelkopf

Solide gebaute Geräte brauchen solch Zeug nicht, das wollte ich eigentlich nur untersteichen. Egal ob man sie nun HiFi oder Highend nennt – und ein solides Gerät muss bei weitem kein Accuphase etc. sein.

Gleichwohl wimmelt es in “Fachzeitschriften” von dergleichen fragwüdigen Tipps und die Zubehörregale etlicher Händler sind damit voll. Würde mich wundern, wenn Dir das entgangen wäre….

19. Januar 2010 um 14:53
Kartoffelkopf User

@ Wu

Nein, dann habe ich dich ein wenig missverstanden ;-)
Natürlich versucht man den Kunden all möglichen Schnodder anzudrehen, den die Welt nicht braucht oder in diesem Falle: 2x braucht, wenn eins schon unwissendlich vorhanden ist …
Das ist aber in denke ich fast jeder Branche so, dass man versucht über Aftersales-Produkte o.ä. noch extra Kohle abzuschöpfen … Ich wollte mit meinem Text nur ausdrücken, dass es allerdings in gewissen Produktsparten, die sich über Qualität statt Quantität ausdrücken sowas ehr selten ist, dafür aber auch gleich ein Betrag hingeblättert wird, der alles andere überflüssig macht ;-)

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